Audi: Höchste Investition der Firmengeschichte geplant

Audi, die Tochter des Volkswagen-Konzerns, begegnet der Krise auf dem europäischen Fahrzeugmarkt mit einer in der Firmengeschichte nie dagewesenen Rekordinvestition von knapp 22 Milliarden Euro, die in die Fertigung fließen und neue Modelle und Technologien hervorbringen sollen. Die Investitionen sollen in Teilschritten bis 2018 in die einzelnen Bereiche gepumpt werden. Das Ziel ist es, den Hauptkonkurrenten BMW von der Spitze der Premiumhersteller zu verdrängen. Auch zu den erwarteten Absatzzahlen äußerte sich der Fahrzeughersteller optimistisch.

 

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Foto: © Falk Blümel/pixelio.de

Portfolio, Technologie, Arbeitsplätze

Die 22 Milliarden Euro sollen nach Angaben des Autobauers vor allem den Standorten in Deutschland zugutekommen, auf den Stammsitz Ingolstadt und Neckarsulm entfällt knapp die Hälfte der geplanten Investitionen. Mehr als zwei Drittel der Gelder sollen Finanzvorstand Axel Strotbek zufolge in die Erweiterung des Modellportfolios sowie der Technologie fließen. Zudem sollen ab 2014 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Ein Teil der Investitionen geht auch ins Ausland. Audi plant auch hier an mehreren Standorten einen Ausbau der Arbeitsplätze. Allein in Mexiko, wo voraussichtlich der Q5 produziert wird, sollen mehr als 1.000 neue Stellen entstehen.

Für 2015 geplante Absatzziele bereits in diesem Jahr erreicht

Auch zu den Absatzzielen äußerten sich die Ingolstädter optimistisch. Das ursprünglich bis 2015 formulierte Auslieferungsziel wurden bereits in diesem Jahr erreicht, ohne besondere Anstrengungen zu unternehmen, teilte der Chef des Unternehmens, Rupert Stadler, mit. Den nächsten Meilenstein von zwei Millionen verkauften Fahrzeugen habe man fest im Auge. Derzeit hat Audi 49 Modelle im Portfolio. Bis zum Ende des Jahrzehntes sollen es 60 Modelle werden.

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