Brief des Kraftfahrtbundesamtes beflügelt Tesla

Der us-amerikanische Fahrzeughersteller Tesla hatte es in den vergangenen Monaten alles andere als leicht. Drei Elektrofahrzeuge des Unternehmens gingen nach Unfällen in Flammen auf und bescherten dem Autobauer reichlich schlechte Medienberichte. Elon Musk, der Chef von Tesla, bemühte sich, die Wogen zu glätten und wies weiterhin auf die hohen Sicherheitsstandards des Model S hin. Nun kommt unerwartete Hilfe aus Deutschland.

Kein Herstellermangel beim Model S

In den vergangenen Wochen wurden Stimmen laut, die nach den Bränden einen Rückruf der Elektrolimousine Model S forderten. Elon Musk wies diese Forderungen allerdings immer wieder zurück, die Notwendigkeit für diesen Schritt sei nicht gegeben. Dabei erhält er nun Unterstützung vom Kraftfahrtbundesamt in Flensburg. Das KBA teilte in einem Brief mit, dass es die Untersuchungen zu den Brandschäden an der Elektrolimousine abgeschlossen habe und dass es zu dem Urteil gekommen ist, dass kein Mangel der Herstellerseite zu den Vorfällen geführt habe.

Aktie steigt um zehn Prozent

Tesla reagierte nach Erhalt des Briefes umgehend und veröffentlichte diesen in einer Pressemeldung. Mit seinem Urteil entkräftet das KBA die Forderungen nach einem Rückruf. Zumindest in Europa. Zu welchem Schluss die NHTSA, die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde, kommt, ist noch offen. Darauf will aber die Börse nicht warten. Nach dem Sinkflug im Oktober quittierte die Wall Street den Brief aus Deutschland mit einem Kurssprung der Tesla-Aktie um plus zehn Prozent.

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