Die Head-Up-Displays kommen

Bei hohen Geschwindigkeiten den Blick von der Straße zu nehmen, ist riskant. Selbst ein kurzer Blick auf den Tacho oder die Tankanzeige kann da schon gefährlich werden. Doch die Fahrzeughersteller sind dabei, dieses Risiko zu minimieren. Mit den sogenannten „Head-Up-Displays“ hat der Fahrer alles im Blick und dennoch die Augen auf der Straße.

 Head Up Display

Daten auf der Frontscheibe

Derzeit sind Head-Up-Displays noch nicht sehr weit verbreitet, handelt es sich doch bislang um ein teures Extra in Oberklassefahrzeugen, das sich viele nicht leisten wollen. Doch die Fahrzeughersteller rüsten zunehmend auch Mittelklassemodelle mit den Displays aus. Diese Displays sorgen dafür, dass der Fahrer seinen Blick nicht mehr auf das Armaturenbrett richten muss, um wichtige Informationen zu erhalten wie die Geschwindigkeit oder die Tankanzeige. Diese Daten werden auf die Frontscheibe projiziert, der Fahrer hat den Blick immer auf der Straße.

Zunächst befremdlich

Für viele Autofahrer wirken die transparenten Informationen, die im Blickfeld erscheinen, zunächst befremdlich. Doch dass diese Art der Anzeige nach kurzer Eingewöhnung überaus nützlich ist, zeigt, dass sie bereits seit Jahrzehnten in Flugzeugen verwendet wird. Die Automobilclubs begrüßen diese Entwicklung, da sie das Unfallrisiko minimiert. Die Autobauer arbeiten mit Hochdruck daran, das Head-Up-Display aus dem Bereich der Extraausstattung herauszuholen und es in allen Serienmodellen zu verbauen. Derzeit werden knapp 1,5 Millionen Systeme verbaut, in wenigen Jahren sollen es dreimal so viele sein.

Nachrüstsysteme

Wer mit seinem Klein- oder Mittelklassewagen bereits jetzt in den Genuss der Head-Up-Displays kommen möchte, kann auf Nachrüstsysteme zurückgreifen. Allerdings sollten diese genau in Augenschein genommen werden, bevor man sich zum Kauf entschließt. So zeigen viele nicht der gerade billigen Displays lediglich die Geschwindigkeit und den Füllstand des Tanks an. Allerdings steht bei einigen Systemen auch eine Navifunktion zur Verfügung. Der Einbau der Systeme gestaltet sich recht einfach. Eine Leuchtdiodenanzeige wird auf dem Armaturenbrett installiert, die Informationen werden von einer speziellen Folie reflektiert, die auf die Frontscheibe geklebt wird. Wem das dennoch zu aufwendig oder teuer ist, kann sein Mobiltelefon per App zum Head-Up-Display machen.

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