Elektrofahrzeug setzt Haus in Brand

Erst die Brände der Elektrolimousine von Tesla und nun ein weiterer Brand in der Schweiz. Der ohnehin schon sehr schwache Markt der Elektrofahrzeuge hat einen neuen Schlag erhalten. Besonders pikant ist, dass dem Brand diesmal kein Unfall voranging.

 

Auto hing an der Ladestation

Kurz nach 15 Uhr am Mittwoch geriet das Elektrofahrzeug der Nationalrätin der Schweizer Sozialdemokratischen Partei, Bei Heim, in der Nähe von Olten in Brand. Das Feuer breitet sich rasant aus, die Flammen sind so stark, dass sie auf das Haus der Nationalrätin übergreifen und an der Fassade einen schweren Schaden anrichten. Besonders pikant ist, dass das Fahrzeug zu dieser Zeit abgestellt und an die Ladestation angesteckt war. Eigenen Angaben zufolge reagierte Heim umgehend und trennte das Fahrzeug von der Stromzufuhr. Mit einem Feuerlöscher versuchte sie, den Brand zu bekämpfen.

Vorfall wird nun untersucht

Doch erst die angerückte Feuerwehr bekam den Brand schlussendlich in den Griff und verhinderte weiteren Schaden. Das Elektrofahrzeug war jedoch nicht mehr zu retten. Über die Ursache des Brandes ist bislang nichts bekannt. Spezialisten untersuchen nun den Vorfall. Das Ereignis erinnert an die drei Brandfälle der Elektrolimousine Model S von Tesla. Anders als bei dem Vorfall in der Schweiz gingen hier allerdings Unfälle und externe Einwirkungen voraus. Die Ereignisse waren trotz umgehender Versuche, den PR-Schaden zu begrenzen, ein schwerer Schlag nicht nur für das Ansehen von Tesla. Der ohnehin schon schwache Markt der Elektroautos leidet durch die Brände ebenfalls, da die Kunden zunehmend skeptischer werden.

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