Enttäuschung bei Fiat

Anfang 2014 erlebte die Aktie des Fahrzeugherstellers Fiat einen Höhenflug, als der Konzern ankündigte, den amerikanischen Autobauer Chrysler komplett zu übernehmen. Nun folgt eine harte Landung. Fiat-Chef Marcionne enttäuscht den Markt mit einer Gewinnwarnung. Demnach fiel das letzte Quartal schlechter aus als erwartet, auch für 2014 müssen die Prognosen zurückgefahren werden.

Kurs

Fiat zahlt keine Dividende für 2013. Der Markt quittiert diese Ankündigung mit einem Kurssturz

 

Keine Dividende für 2013 – Aktie fällt um sechs Prozent

Der Grund ist, dass der schwache Fahrzeugmarkt in Europa auch Fiat seit Längerem zu schaffen macht. Hinzu kommt noch die schwächelnde Marktlage in Südamerika. Zwar stieg der Gewinn im letzten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 44 Millionen auf 931 Millionen. Dennoch enttäuschte der Autobauer die Analysten, die mit einem Gewinn von 1,15 Milliarden Euro gerechnet hatten. Die Italiener haben angekündigt, für das Jahr 2013 keine Dividende auszuzahlen. Der Markt quittierte dies prompt, die Aktie fiel um sechs Prozent.

Neuer Firmensitz für Fiat Chrysler Automobiles in den Niederlanden

Die Verluste konnte Fiat in Europa zwar eindämmen, doch diese betragen immer noch 50 Millionen Euro. Der Konzern setzt nun große Hoffnungen in Chrysler. Der amerikanische Fahrzeughersteller soll seiner neuen Konzernmutter nun aus der Misere helfen. Neben den Ankündigungen enttäuschte der Konzern zudem den Heimatmarkt mit der Ankündigung, Italien verlassen zu wollen. Der neue Konzern mit dem Namen Fiat Chrysler Automobiles bezieht seinen neuen rechtlichen Firmensitz in den Niederlanden. Einen weiteren Firmensitz will FCA auch in Großbritannien haben. Dieser Schritt erfolge durch steuerliche Gründe, heißt es in einer Mitteilung.

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