Erneut Tesla in Flammen

Der us-amerikanische Fahrzeughersteller steht vor einem brandgefährlichen Problem. Wenige Wochen nach dem letzten Vorfall ist nun erneut ein Model S in Flammen aufgegangen. Nun hat nicht nur die amerikanische Verkehrssicherheitsbehörde den Fahrzeughersteller schärfer ins Visier genommen.

 

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Aufnahme des Tesla-Brandes aus einem Video auf der Online-Plattform Youtube Foto: © Renán Rodriguez

Nach Unfall in Flammen aufgegangen

Der jüngste Vorfall mit der Luxuslimousine ereignete sich bereits am 18. Oktober im mexikanischen Merida. Der Fahrer des Elektroautos fuhr mit überhöhter Geschwindigkeit in einen Kreisverkehr, wo er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Nachdem die Limousine eine Betonmauer durchschlagen hatte, endete die Fahrt an einem Baum, wo das Fahrzeug schlussendlich in Flammen aufging. Alle Insassen konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen. Bislang ist noch nicht geklärt, warum genau das Elektroauto in Flammen aufging.

Drei Wochen vorher ein Vorfall in Washington

Drei Wochen vor dem Ereignis fing im US-Bundesstaat Washington ein Model S Feuer. Der Fahrer der Limousine ist mit hoher Geschwindigkeit derart unglücklich über ein auf der Straße liegendes Metallteil gefahren, dass dieses den Unterboden sowie den Akku des Elektroautos durchschlug. Die folgende chemische Reaktion entzündete die Batterie. Auch hier konnten sich alle Insassen rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die Einsatzkräfte hatten jedoch alle Hände voll zu tun, das Feuer zu löschen. Jedes Mal, wenn sie dachten, der Brand wäre unter Kontrolle, entzündete sich der Akku erneut. Erst als sie den Unterboden aufschnitten und den Löschschaum direkt in den Akku leiteten, gelang es ihnen, das Feuer zu löschen.

PR-Debakel

Für den Fahrzeughersteller drohen die Vorfälle zum PR-Debakel zu werden. Erst im Sommer hatte das Model S alle Tests der NHTSA, der us-amerikanischen Verkehrssicherheitsbehörde, mit Bravour bestanden. Tesla bewarb daraufhin seine Elektrolimousine mit dem Slogan “Sicherstes Auto Amerikas”. Nun hat der Fahrzeughersteller nicht nur mit verunsicherten Model-S-Fahrern zu kämpfen, sondern auch mit Spott und Häme im Internet.

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