Fahrzeugmarkt: Branche optimistisch

Der November des vergangenen Jahres war für den deutschen Neuwagenmarkt ein starker Monat. Vom gesamten Jahr 2013 kann dies allerdings nicht behauptet werden. Erneut musste die Branche einen Rückgang des Absatzes vermelden. Dem Jahr 2014 blickt die Branche allerdings optimistisch entgegen.

 

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Foto: © Jens Havelberg/pixelio.de

Deutscher Fahrzeugmarkt kriselt nicht

Robert Rademacher, der Präsident des Zentralverbandes Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, sieht den deutschen Fahrzeugmarkt der Zeitschrift „Autohaus“ zufolge nicht in einer Krise stecken. Das Jahr 2013 sei besser ausgefallen als erwartet, die Verkäufe haben nur drei Prozent unter dem Normalwert gelegen. Der Sektor der Gebrauchtwagen habe sich erholt. Dies und die stabile Auslastung der Werkstätten heben die Umsatzrenditen an. Alles in allem erhalte das vergangene Jahr eine „Drei minus“, so Rademacher.

Kommendes Jahr wird die normale Marke übertroffen

Im kommenden Jahr soll sich sowohl dem ZDK als auch den Verbänden VDIK und VDA zufolge auch der Neuwagenmarkt wieder erholen und die Verkaufszahlen sollen wieder die gewohnte Marke erreichen. Das IFA-Institut ist noch optimistischer und rechnet damit, dass die Verkäufe von Neuwagen die gewohnte Marke um 50.000 Fahrzeuge überschreiten wird. Die IHS erwartet, dass die Marke sogar um rund 110.000 Fahrzeuge überschritten wird.

Kein Händlersterben

Auch ein von Unternehmensberatern prognostiziertes Händlersterben werde es in dieser Form nicht geben. Zwar werde die Anzahl der selbstständigen Häuser in den kommenden Jahren möglicherweise auf rund 4.500 schrumpfen, doch an der Gesamtzahl der Standorte werde sich kaum etwas ändern.

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