Höhere Kraftstoffkosten trotz geringerem Verbrauch

Die Fahrzeughersteller waren in der vergangenen Zeit nicht untätig und haben den Kraftstoffverbrauch ihrer Benzin- und Dieselfahrzeuge kräftig nach unten geschraubt. Sicher, den traumhaften Verbrauch, der auf den Prospekten der Neufahrzeuge steht, haben sicherlich die wenigsten Fahrzeuge. Doch auch der Realverbrauch hat in den vergangenen Jahren stetig abgenommen. Und wie das Milchmädchen weiß, bedeutet weniger Verbrauch mehr Geld in der Tasche.

 

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Der Kraftstoffverbrauch sinkt, die Preise steigen an

Verbrauch runter, Kraftstoffpreise rauf

Doch hier irrt das Milchmädchen leider, denn die Kraftstoffpreise stiegen in den vergangenen Jahren stetig an. Und dabei orientierten sie sich keinesfalls am gesunkenen Verbrauch der Fahrzeuge. Dieser sank einer Studie des Auto Club Europa, ACE, in den vergangenen Jahren um durchschnittlich 17 Prozent. Die Kraftstoffpreise nahmen der Studie zufolge im selben Zeitraum jedoch um 29 Prozent zu.

Widerstand gegen Benzinpreisbremse

Um die steigenden Preise für Kraftstoff zu senken, forderten Politiker zuletzt eine Benzinpreisbremse. Ein Vorhaben, das die Verbraucher sicher mit offenen Armen willkommen heißen würden. Allerdings regte sich nicht nur bei den Tankstellenbesitzern und dem Mineralölwirtschaftsverband Widerstand. Auch der ADAC kritisierte die Pläne. Sie werfen den Verantwortlichen vor, die Maßnahmen nicht bis zum Ende durchdacht zu haben. Eine solche Benzinpreisbremse würde nicht dazu führe, dass die Preise sinken. Vielmehr sei das Gegenteil der Fall. Zudem sei die kürzlich eingeführte Markttransparenzstelle vollkommen ausreichend für die Verbraucher.

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