Honda: Rückruf von weiteren 170.000 Autos

Die spektakuläre Rückrufserie des Jahres 2014 reißt nicht ab. Nun hat es erneut den japanischen Fahrzeughersteller Honda getroffen. Dieser muss einen bereits bestehenden Rückruf um 170.000 weitere Fahrzeuge erweitern. Zudem muss der Autobauer zugeben, dass es einen weiteren Todesfall aufgrund des Defekts gebe.

Honda Rückruf Airbag

Foto: © Ralf Dietermann/pixelio.de

Teile der Metallverkleidung lösen sich

Der Grund für den Rückruf 170.000 weiterer Fahrzeuge von Honda liegt erneut beim Airbag, den der japanische Autobauer vom Zulieferer Takata bezieht. Der Defekt führt dazu, dass sich beim Auslösen des Airbags Teile der Metallverkleidung lösen. Die daraufhin im Innenraum des Fahrzeuges umherfliegen und den Fahrern und Beifahrern schwere bis tödliche Verletzungen zufügen können. Ein Unfall ist zudem für das Auslösen des Airbags nicht notwendig, aufgrund der mangelnden Verarbeitung können die Airbags auch ohne Vorwarnung auslösen. In Europa sind mehr als 30.000 Fahrzeuge von Honda betroffen. Takata ist ein Zulieferer, der zahlreiche Fahrzeughersteller mit den Airbags beliefert, so dass zu vermuten ist, dass es weitere Rückrufaktionen aufgrund des defekten Luftkissens gibt.

Bislang fünf Todesfälle

Bislang hat der Defekt zu fünf Todesfällen geführt, davon vier in den USA. Der fünfte Todesfall ereignete sich im Juli in Malaysia. Alle bekannten Fälle geschahen durch Takata-Airbags in Modellen von Honda. Eine Sprecherin des japanischen Autobauers teilte mit, dass dem Unternehmen der tödliche Unfall mitgeteilt worden sei. Eine weitere offizielle Stellungnahme gab der Fahrzeughersteller nicht ab. Ob es ebenfalls Unfälle aufgrund von Takata-Airbags in den Fahrzeugen weiterer Automarken gibt, ist nicht bekannt.

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