In den USA derzeit keine Rückrufaktionen

Die USA hat derzeit mit schweren finanziellen Problemen zu kämpfen. Berechnungen zufolge ist der Staat am 17. Oktober zahlungsunfähig. Derzeit verhandelt die Regierung erneut um eine Anhebung der Schuldenobergrenze. Eine Einigung ist jedoch nicht in Sicht. Daher wurde der sogenannte “Shut Down” ausgerufen, um Geld zu sparen. Tausende staatliche Angestellte wurden nach Haus geschickt, die Behörden, Museen und weitere Örtlichkeiten geschlossen. Auch die NHTSA, die National Highway Traffic Safety Administration, ist betroffen.

 

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Die NHTSA muss zeitweilig schließen. Einige Hersteller könnte dies aufatmen lassen

Die NHTSA ist zuständig für die Überwachung der Straßenverkehrssicherheit. Wird in Untersuchungen festgestellt, dass Fahrzeuge Mängel aufweisen, die diese Sicherheit bedrohen, ruft die staatliche Stelle die betroffene Modellreihe zurück. Auch die Rückrufaktionen der Fahrzeughersteller laufen über die NHTSA. Diese Rückrufaktionen finden nun bis auf Weiteres nicht mehr statt, die Behörde wurde im Zuge des landesweiten Shut Downs geschlossen, die Mitarbeiter in Zwangsurlaub geschickt. Wie es auf der Webseite der Behörde heißt, könne auch nicht mehr auf Beschwerden der Autofahrer eingegangen werden.

Erst wenn die Finanzierung wieder hergestellt sei, werde die Arbeit wieder aufgenommen. Einige Fahrzeughersteller könnten nun zunächst einmal aufatmen. In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Rückrufe in den USA, die in Teilen auch Europa betrafen. Die Zahlen der zurückgerufenen Fahrzeuge erreichen enorme Höhen. Einige Hersteller sind besonders stark betroffen. Einer Studie zufolge führt BMW zum vierten Jahr in Folge die Negativrangliste an. Die Bayern mussten in den USA im ersten Halbjahr 2013 dreimal mehr Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen als Neufahrzeuge verkaufen.

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