Maut bringt umweltfreundlichen Fahrzeugen Nachteile

Deutschland versucht seit einigen Jahren, die Entwicklung und den Verkauf von Fahrzeugen mit alternativen, umweltfreundlichen Antrieben voranzutreiben. Leider steht sich die Bundesregierung manchmal selbst im Weg und torpediert dieses Vorhaben. Wie derzeit mit den Mautplänen. Würden diese aber so umgesetzt wie derzeit geplant, wäre dies von Nachteil für die Besitzer umweltfreundlicher Fahrzeuge, teilt die Initiative “erdgas mobil” mit.

 

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Mit der geplanten Maut ergeben sich Nachteile für die Besitzer von umweltfreundlichen Fahrzeugen Foto: © GM Company

Halter umweltfreundlicher Fahrzeuge zahlen drauf

Der Grund dafür liegt in dem Vorhaben des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt, die deutschen Autofahrer durch die Maut nicht zu belasten. Zwar müssten auch die Deutschen die hundert Euro teure Vignette kaufen, doch die Kosten sollen mit der jährlichen Kfz-Steuer verrechnet werden, so Dobrindts Plan. Allerdings entstünden dadurch Mehrkosten für besonders umweltfreundliche Fahrzeuge. Da diese oftmals weniger als 100 Euro jährliche Steuer bezahlen, zahlen die Halter dieser Fahrzeuge schlussendlich drauf.

Absatz der Erdgasautos droht zu sinken

Besitzer eines VW Eco Up zahlen beispielsweise nur 20 Euro Steuern im Jahr. Durch das von Dobrindt geplante Rückzahlungssystem über die Steuern würden auf die Besitzer des umweltfreundlichen Erdgasfahrzeuges jährliche Mehrkosten von 80 Euro zukommen. Timm Kehler, der Präsident von “erdgas mobil” kritisierte, dass die Besitzer von Erdgasfahrzeugen damit für ihre Vorbildfunktion bestraft würden. Dies dürfe nicht geschehen. Zudem würde der Absatz der vergleichsweise teuren Fahrzeuge durch die finanzielle Mehrbelastung einbrechen.

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