Mehrkosten für Besitzer von Erdgasfahrzeugen

Autos, die mit Erdgas betrieben werden, gelten als umweltfreundliche Fahrzeuge. Zudem sind die Kosten für den Kraftstoff gering, so dass der Besitzer eines solchen Fahrzeuges eine Menge Geld sparen kann. Doch was viele nicht wissen, ist, dass das eingesparte Geld nach 15 Jahren wieder in das Auto investiert werden muss. Der Grund ist die Richtlinie ECE R 110.

 

Erdgas CNG Tank

Foto: © Paul-Georg Meister/pixelio.de

Betriebserlaubnis erlischt

Wie die Zeitschrift “AutoBild” berichtet, sind vor allem ältere Fahrzeuge der Marken BMW, Opel, Fiat und Volvo betroffen. Deren Tankbehälter entsprechen dem Bericht zufolge nicht der Richtlinie ECE R 110, sondern sind gemäß der Druckbehälterverordnung zugelassen. Damit müssen die Behälter nach 15 Jahren ausgetauscht werden, da ihre Betriebserlaubnis verfällt. Der Austausch geht allerdings sehr ins Geld, mehrere tausend Euro kann dieser kosten. Eine weitere Möglichkeit wäre, beim TÜV das Erdgassystem austragen zu lassen und das Fahrzeug nur mit dem Benzinantrieb weiter zu nutzen. Doch dies sei wirtschaftlich ebenfalls ein Nachteil, so die Zeitschrift weiter. Zudem würde die Umwelt stärker belastet.

Beim Gebrauchtwagenkauf genau hinsehen

Als einziger Fahrzeughersteller hat mittlerweile Opel die Tankbehälter seiner Erdgasfahrzeuge gemäß der Richtlinie ECE R 110 zugelassen. Die anderen Unternehmen dementieren, dass der Austausch nötig sei. Bekannt wurde das Thema, nachdem ein Käufer eines gebrauchten Erdgas-Fahrzeuges dieses nicht mehr nutzen konnte, da die Betriebserlaubnis aus eben diesem Grund erloschen ist. Gebrauchtwagenkäufer sollen daher bei Erdgasfahrzeugen genau hinsehen. Erdgas-Expertin Birgit Wöber zufolge sind vor allem Fahrzeuge betroffen, die vor 2006 hergestellt wurden.

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