Milliardeninvestitionen bei Fiat

Wie die meisten anderen Fahrzeughersteller ist Fiat auf dem europäischen Markt nicht sehr gut aufgestellt. Einer der Gründe dafür ist die hoffnungslos veraltete Produktpalette der Italiener. Dies soll sich nun ändern. Eine Investition von neun Milliarden Euro soll die Wende bringen und den Fahrzeughersteller aus der Krise führen.

 

Ein Hauch von Oberklasse

Mit den Investitionen will Fiat seine Modellpalette nicht einfach nur modernisieren. Die Italiener haben viel vor, das gesamte Portfolio soll weiter in Richtung Oberklasse rücken. Dabei sollen nicht nur die Nobel-Töchter Alfa Romeo und Maserati überarbeitet werden – das geplante Alfa-Mittelklassemodell Giulia geht hauptsächlich in den Export –, auch hauseigene Modelle wie der Fiat 500 werden qualitativ hochwertiger und zum Kern der Marke. Auch eine SUV-Version des Fiat 500 haben die Italiener im Blick. Medienberichten zufolge bedeuten die neuen Pläne auch das Ende für den Fiat Punto.

Zu viel versäumt

Fiat ist in der Krise auf dem europäischen Fahrzeugmarkt einer der Hersteller, die es am schwersten erwischt hat. Die Italiener haben in den vergangenen Jahren einiges versäumt und nur wenige neue Modelle auf den Markt gebracht, wodurch sie für die Kunden zunehmend uninteressant wurden. Die Folgen waren schwindende Marktanteile, die von der Konkurrenz übernommen wurden. Auch bei den Konzerntöchtern wie Alfa Romeo sieht es nicht viel besser aus. Einzig Chrysler, die amerikanische Tochter, die in den USA gute Geschäfte macht, hält den Konzern derzeit am Leben.

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