Navi kaufen: Autobauer gehen Allianz gegen Google ein

Das Navigationsgerät ist eine Erfindung, welches viele Vorteile bietet, erspart es doch das lästige Sammeln und Lesen von Karten. Das Navi ist auch ein Gerät, ohne welches viele Autofahrer heute nicht mehr auskommen. In den 25 Jahren, in denen das kleine Gerät seinen Siegeszug in die Cockpits der Autos vollzogen hat, ist das Navi unentbehrlich geworden. Heute wird das kleine Helferlein in vielfältiger Form angeboten, wobei die digitale Revolution auch hier das Steuer übernimmt. Die Entwicklung ist daher abzusehen. Internetgiganten wie Google und Co. übernehmen mit Navi Apps nach und nach auch diesen Bereich der Automobilbranche. Doch nun regt sich Widerstand.

Navi

Foto: © Betty/pixelio.de

Navi kaufen: Auch das beste Navi hat Grenzen

Wer sich in den vergangenen Jahren entschloss, ein Navi zu kaufen, weiß, dass die herkömmlichen Navigationsgeräte durchaus nützlich sind. Nicht nur Vielfahrer entscheiden sich, ein Navi zu kaufen. Allerdings hat auch das beste Navi seine Grenzen. Die Karten, welche ein herkömmliches Navi verwendet, sind statische Programme, welche die Straßen aufzeigen, durch welche das Fahrzeug fährt. Wird die Infrastruktur verändert, reagieren die Hersteller der besten Navi in der Regel darauf und die Software der Geräte kann nach kurzer Zeit durch ein Update entsprechend aktualisiert werden. Doch auf kurzfristige und unvorhergesehene Ereignisse wie eine Straßensperrung durch eine Baustelle kann das herkömmliche beste Navi nicht reagieren, da es auf GPS-Daten angewiesen ist. Und diese Technik kann mit diesen kurzfristigen Änderungen nicht arbeiten, so dass es einen auf dem Weg in dem Urlaub kurz vor dem Feriendomizil noch blindlings in einen Stau führen kann.

Navi kaufen, das mit Echtzeitkarten arbeitet

Die Digitalisierung der Automobilindustrie hat hierfür vor einiger Zeit eine Lösung geschaffen. Sogenannte Echtzeitkarten übertreffen auch das beste Navi. Sie nutzen aktuelle Verkehrsinformationen, um den Fahrer vor kurzfristigen Änderungen auf der Strecke zu warnen, etwa vor Wanderbaustellen oder sogar vor Falschfahrern. Diese Echtzeitkarten werden gern auch als Navi App in Smartphones mit den Betriebssystemen Android und iOS angeboten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die IT-Giganten in diesem Segment derzeit sehr dominant sind. Doch die Autobauer wollen sich die Zügel nicht aus der Hand nehmen lassen. Eine Allianz der Fahrzeughersteller soll den externen Anbietern nun die Stirn bieten, so die Automobilwoche in einem Bericht.

Harte Konkurrenz bei Navi Apps

Die Branchenzeitung zitiert in ihrem Bericht den Entwicklungschef von BMW, Klaus Fröhlich, mit den Worten, dass die Allianz eine Geschäftsgrundlage bildet. In Zukunft soll ein gemeinsamer Standard entwickelt werden, mittels welchem alle Unternehmen die ausgetauschten Daten weiterverarbeiten können, welche für die Echtzeitkarten als Grundlage dienen. Die Autobauer treten gegen eine harte Konkurrenz an. Der Internetgigant Google hat das Potential der Echtzeitkarten bereits 2013 erkannt und Waze übernommen, einen Anbieter von Echtzeitkarten, schreibt die Automobilwoche weiter.

Von Navi Apps zum eigenen Auto

Unternehmen wie Google und Apple und ihre fernöstlichen Pendants drängen seit einiger Zeit auf den Automobilmarkt. Dies fiel leicht, denn die Digitalisierung macht auch vor den Automobilen nicht halt. Da die Autobauer jedoch nicht das Knowhow hatten, um auf diese Entwicklung zu reagieren, mussten sie auf externe Unternehmen zurückgreifen. Bislang traten die Konzerne nur als Zulieferer für Programme für die Infotainmentsysteme und Navi Apps in Erscheinung, doch sie drängen weiter vor. Auch eigene Fahrzeuge sind in Planung. Dass sie dies im Alleingang schaffen, wird derzeit allerdings noch skeptisch gesehen.

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