Neue Stoßdämpfer sollen Kraftstoff sparen

In Zeiten steigender Kraftstoffpreise gewinnt Technologie, die hilft, Benzin zu sparen, zunehmend an Bedeutung. Das naheliegendste ist natürlich, die Antriebstechnologie so zu modifizieren, dass weniger Kraftstoff verbrannt wird, sowie die Größe und das Gewicht der Fahrzeuge zu reduzieren. Doch damit wollen sich die Fahrzeughersteller nicht zufriedengeben. Um den Kraftstoffverbrauch weiter zu reduzieren, lassen sich die Ingenieure einiges einfallen.

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Bei der Suche nach neuen Möglichkeiten, Spritkosten zu sparen, sind die Ingenieure auf die Stoßdämpfer gestoßen Foto: © GTÜ/pixelio.de

Auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt will der Zulieferer ZK eine Möglichkeit vorstellen, die viele zunächst verwundern dürfte. Dessen Konstrukteuren ist es gelungen, einen Stoßdämpfer so zu modifizieren, dass er in der Lage ist, über einen Generator Strom zu erzeugen und diesen ins Bordnetz einzuspeisen.

Der Hersteller bezeichnet die Entwicklung als “ersten rekuperationsfähigen Stoßdämpfer der Welt”. ZF zeichnet sich jedoch nicht allein für die neue Technik aus. Der stromerzeugende Dämpfer wurde in Zusammenarbeit mit der US-Firma Levant Power Corp. entwickelt.

Die Technik ist relativ simpel. Der Stoßdämpfer federt in Arbeit die Stöße der Straße ab. Bislang wurde die Reibungsenergie im Inneren des Dämpfers ist Reibungs- und Wärmeenergie umgewandelt, die ungenutzt blieben. Diese Reibung wird nun zur Gewinnung von Strom verwendet. Die deutschen Autofahrer dürften von dieser neuen Technik begeistert sein. Dank der maroden Infrastruktur und den zahlreichen Löchern in innerstädtischen Straßen dürften die Tankstellen künftig bedeutend leerer werden und die Fahrer ordentlich Geld sparen.

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