Neuer ADAC Skandal

Ein neuer ADAC Skandal bahnt sich für den arg gebeutelten Automobilclub an. Medienberichten zufolge hat der Club einen seiner Top-Manager aufgrund des Verdachts auf mehrere Vergehen abgestellt. Die Entscheidung fiel bereits vergangenen Freitag. Der Manager ist bereits im vergangenen Jahr heftig kritisiert worden. Die Gefahr droht, dass die Anzahl der Mitglieder zunimmt, die ihre Mitgliedschaft beim ADAC kündigen.

ADAC Skandal

ADAC Skandal mit Sogwirkung

Der Automobilclub hat noch mit den Nachwirkungen des Bebens zu tun, welches im vergangenen Jahr durch einen Skandal ausgelöst wurde, der viele Mitglieder dazu brachte, ihre Mitgliedschaft im ADAC zu kündigen. Damals wurde bekannt, dass Michael Ramstetter, der Chef der Kommunikationsabteilung bei den Gelben Engeln Manipulationen bei einem ADAC-Preis vorgenommen hat. Der ADAC Skandal entwickelte eine enorme Sogwirkung, dem auch Karl Obermair nicht entgehen konnte. Neben Ramstetter verlor auch der damalige Geschäftsführer bei dem Automobilclub seinen Posten. Nun droht für die Gelben Engel ein erneuter ADAC Skandal, in welchem noch mehr Mitglieder beim ADAC kündigen.

Vorwurf der Vorteilsnahme bei den Gelben Engeln

Medienberichten zufolge wurde bereits vergangenen Freitag ein Top-Manager von Geschäftsführer Mahbod Asgari mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Vorwürfe, welche den neuen ADAC Skandal auslösen, wiegen schwer. Der Manager soll längere Zeit in die eigene Tasche gewirtschaftet haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, schuldig an Vorteilsnahmen zu sein. Eine Mitarbeiterin, die in der Abteilung des Managers gearbeitet hat, wurde ebenfalls freigestellt. Besonders pikant ist die Tatsache, dass der Manager eine Schlüsselposition bekleidete, welche direkt unter der Spitze des Konzerns lag.

Interne Vorwürfe kein Grund, beim ADAC zu kündigen

Weniger schwer wiegt der Vorwurf, dass der Manager und seine Mitarbeiterin Waren sowie Gutscheine gekauft und diese den Gelben Engels in Rechnung gestellt haben sollen. Dies ist kein Grund, beim ADAC zu kündigen. In diesem Fall wäre lediglich der Automobilclub der Geschädigte, das Vergehen wäre eine rein interne Sache. Der zweite Verdacht könnte jedoch einen weiteren ADAC Skandal auslösen, welcher das Image der Gelben Engel weiter schädigen wird. Der Manager steht ebenso wie seine Mitarbeiterin im Verdacht, unerlaubte Vergünstigungen von einem dem Automobilclub angeschlossenen Dienstleister angenommen zu haben. Hierbei handelt es sich um Vergünstigungen wie Urlaube oder Fahrzeuge.

Viele Einzelfälle über Jahre hinweg

Zu weiteren Informationen zu dem neuen ADAC Skandal halten sich die Gelben Engel mit Verweis auf die laufenden Untersuchungen weitgehend zurück. Ein Insider teilte der Süddeutschen Zeitung einem Bericht zufolge mit, dass es sich um viele Einzelfälle handele, die jedoch über viele Jahre hinweg liefen, wodurch es insgesamt um sehr viel Geld gehe. Der Verdacht wiegt schwer. Der Manager war beim ADAC in einem Segment tätig, welches die Zusammenarbeit mit zahlreichen privaten Diensten verwaltet, welche im Pannenfall vor Ort sind und die Fahrzeuge abschleppen. An genau diesem Segment gibt es der Süddeutschen Zeitung zufolge bereits seit vergangenem Jahr Kritik. Diese betraf sowohl das herablassende Verhalten des betroffenen Managers als auch die zu niedrige Bezahlung der Partnerbetriebe. Auch Gerüchte, dass die Abteilung des Managers von Vorteilsnahme und Korruption verseucht sei, kursierten seit längerer Zeit. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, könnten noch mehr Mitglieder sich entschließen, ihre Mitgliedschaft beim ADAC zu kündigen.

ADAC: Reifen getestet

Derweil geht die Arbeit in anderen Abteilungen des ADAC weiter. Kürzlich veröffentlichten die Gelben Engel den neuen ADAC Reifen Test. Insgesamt 35 Modelle testete der ADAC. Reifen, die auch aus fernöstlichen Produktionsstätten stammten. Die Ergebnisse waren nicht allzu gut, zeigt der Test des ADAC. Reifen die zur Eco-Klasse gehören, boten kaum Vorteile und zahlreiche Nachteile, vor allem bei Nässe, zeigt der Test der ADAC Reifen. Bei dem ADAC Reifen Test gab es jedoch nur zweimal die Note „mangelhaft“.

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