Neuwagenmarkt: 2014 bereits jetzt ein Flop

Die Krise auf dem europäischen Neuwagenmarkt setzt sich fort. Das zweite Quartal ist noch nicht zu Ende, doch die Fahrzeughersteller haken bereits jetzt das Jahr 2014 als Flop ab. Besonders schwer haben es in Europa die deutschen Hersteller von Oberklassefahrzeugen. Der Fokus der Autofahrer liegt zunehmend auf billigen und kleinen Autos.

 

Neuwagen

Neuwagen bleiben in Europa auf der Strecke Foto: © Uwe Steinbrich/pixelio.de

Keine Erholung in Sicht

Zwar konnte die Branche im vergangenen Monat einen bei den Verkaufszahlen der Neuwagen einen Anstieg von 4,5 Prozent verzeichnen, doch dies stellt die niedrigste Zuwachsrate des Jahres 2014 dar. Und das, obwohl der Mai bislang die meisten Verkaufstage hatte, teilte der Branchenverband VDA mit. Experten blicken pessimistisch in die nahe Zukunft. Die wenigsten rechnen damit, dass sich der Markt in den kommenden Monaten noch einmal erholen wird. Zumal der europäische Neuwagenmarkt kaum als einheitlich bezeichnet werden kann. Während der deutsche und der britische Markt verhaltene Zuwächse verzeichnen konnten, fiel die Verkaufsrate unter anderem in Italien um vier Prozent.

Kleine und billige Autos aus Frankreich und Fernost punkten

Im schrumpfenden Markt können jedoch einige Fahrzeughersteller Anteile hinzugewinnen. Besonders die französischen und japanischen Autobauer punkten in Europa, da derzeit eine hohe Nachfrage nach ihren kleinen und billigen Autos herrscht. Für Daimler oder BMW hingegen sieht es auf dem heimischen Markt eher trübe aus. Die beiden Premiumhersteller gleichen ihre Verluste allerdings in den USA und China aus. Diese Märkte können derzeit ein enormes Wachstum verzeichnen. Allein in China ist der Neuwagenmarkt um 16 Prozent gewachsen.

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