Peugeot strauchelt

Die Krise auf dem europäischen Fahrzeugmarkt macht dem französischen Fahrzeughersteller Peugeot schwer zu schaffen. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen erneut einen Milliardenverlust. Neue Investoren sollen Peugeot nun wieder auf die Beine helfen. Der chinesische Konzern Dongfeng hat bereits zugesagt, Anteile von Peugeot zu übernehmen. Auch der französische Staat will sich an der Rettung des Autobauers beteiligen.

 

Peugeot Dongfeng

Familie Peugeot gibt das Steuer aus der Hand

Altaktionäre sollen den Rest der Investition in Höhe von insgesamt drei Milliarden Euro übernehmen. Auch die bisherigen Hauptanteilseigner, die Familie Peugeot, steuert Kapital bei, verliert allerdings die alleinige Entscheidungsmacht im Unternehmen, ihr Anteil am Unternehmen fällt von 25 auf 14 Prozent. Sowohl der chinesische Konzern Dongfeng als auch der französische Staat erhalten für ihre Investition in Höhe von jeweils 800 Millionen Euro einen Anteil von 14 Prozent an Peugeot. Nun soll alles ganz schnell gehen. Der neue Chef von Peugeot, Carlos Tavares, hat den Posten bereits übernommen.

Verluste im asiatischen Markt auffangen

Dieser soll eine andere Strategie umsetzen als sein Vorgänger Philippe Varin, der auf Investitionskürzungen, Stellenabbau und Gehaltsstopps setzte, um Peugeot zu retten. Die Hoffnungen des zweitgrößten Fahrzeugherstellers Europas liegt jetzt dank der Investitionen des Konzerns Dongfeng im asiatischen Markt. Laut Plan soll der Absatz der Fahrzeuge bis 2020 verdreifacht werden. Das Vorhaben könnte aufgehen, Peugeot ist nicht der einzige Autobauer, der sich im asiatischen Raum orientiert. Einige europäische Fahrzeughersteller konnten ihre Verluste auf dem kriselnden heimischen Markt ausgleichen, indem sie den größten Markt weltweit ins Visier nahmen.

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