Rückruf bei VW

Der Fahrzeughersteller Volkswagen ist gezwungen, weltweit 598.000 Caddy zurückzurufen. Bei den Transportern, die zwischen 2003 und 2013 gebaut wurden, führt ein Defekt an der Heckklappe dazu, dass diese plötzlich zufällt. Ursache ist die fehlerhafte Befestigung der Gasdruckdämpfer. Caddy mit seitlich befestigten Türen sind von dem Defekt nicht betroffen.

 

Volkswagen Rückruf

Foto: © Jörg Sabel / pixelio.de

In Deutschland rund 284.000 Fahrzeuge betroffen

In Deutschland müssen knapp 284.000 Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. Der Defekt ist schnell und einfach behoben, es wird eine neue Halterung des Gasdruckdämpfers montiert. Doch die Rückrufaktionen werden bei Volkswagen zu einem schwerwiegenden Problem, das Image der Marke leidet sowohl unter der Anzahl der Rückrufaktionen als auch an der hohen Anzahl zurückgerufener Fahrzeuge, die teilweise in die Millionen geht. Erst im November vergangenen Jahres musste Volkswagen 2,6 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten rufen.

Problem Baukastensystem

Unter anderem war die Fahrzeugbeleuchtung am Tiguan defekt und die Kraftstoffleitung beim Amarock konnte durchscheuern. Das größte Problem ist allerdings das in vielen Modellen verbaute 7-Gang-Getriebe, das bereits zu mehreren Rückrufen führte. Volkswagen ist allerdings nicht der einzige Autobauer, dessen Rückrufe mit enorm hohen betroffenen Fahrzeugen zu kämpfen hat. Der Grund dafür ist das von vielen verwendete Baukastensystem, das zwar die Herstellung der Fahrzeuge einfacher und günstiger macht. Doch wenn nur ein einziges Bauteil einen strukturellen Defekt aufweist, führt dies zu Rückrufen mit einer spektakulären Anzahl an betroffenen Fahrzeugen.

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