Steigender Absatz auf Neuwagenmarkt

Nach langen Monaten der Krise scheint sich der europäische Neuwagenmarkt auf dem Weg der Besserung zu befinden. Zum zweiten Mal in Folge stieg der Absatz. Dies geschah zuletzt im September 2011. Besonders Teile der südlichen Länder profitieren von der Erholung. Vor allem der spanische Neuwagenmarkt klettert langsam aber sicher aus seinem historischen Tief.

 

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Europas Neuwagenmarkt scheint sich zu erholen

Höchster Zuwachs in Spanien, Italien weiterhin im Minus

Im vergangenen Monat verzeichnete der Neuwagenmarkt EU-weit ein Plus von fast fünf Prozent. Wie der Branchenverband Acea mitteilte, wurden allein im Oktober mehr als eine Million Fahrzeuge verkauft. Dies stellt einen leichten Rückgang von 0,7 Prozent zum Vormonat dar. Allerdings haben nicht alle Teile Europas einen Erfolg zu verzeichnen. Italien vermeldete entgegen dem Trend ein Minus von 5,6 Prozent. Deutschland liegt mit einem Plus von 2,3 Prozent deutlich unter dem Durchschnitt. Spitzenreiter ist Spanien, das mit einem höheren Absatz von knapp 34,4 Prozent deutlich über dem EU-weiten Durchschnitt liegt. Allerdings muss sich das Land auch aus einem historischen Tief herauskämpfen.

Trotz Erfolgen Skepsis bewahren

Auch bei den Fahrzeugherstellern ist der Erfolg unterschiedlich verteilt. Das stärkste Absatzplus kann Daimler verzeichnen. Beim Kleinwagen Smart gab es zwar noch ein Minus. Im gesamten Geschäft konnte dies jedoch ausgeglichen werden, sodass das Unternehmen ein Plus von 7,2 Prozent vermeldet. Spitzenreiter ist allerdings der Fahrzeughersteller Mazda, der ein beeindruckendes Absatzplus von 59 Prozent verzeichnen konnte. Bislang ist allerdings noch kein Grund für übertriebenen Optimismus gegeben. Trotz der Zuwächse ist der vergangene Oktober EU-weit der zweitschlechteste seit dem Beginn der Aufzeichnungen vor zehn Jahren.

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