Teslas erste Ladestationen in Betrieb

Der us-amerikanische Fahrzeughersteller hat vor einigen Monaten das Vorhaben geäußert, in Deutschland die Anzahl der Ladestationen für Elektroautos zu erhöhen, um den Absatz von Elektroautos anzukurbeln. Die ersten Stationen sollten auf der Strecke München – Amsterdam errichtet werden. Nun sind die ersten vier Stationen in Betrieb genommen worden.

 

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Knapp eine halbe Stunde Ladezeit

Die Stationen stehen an strategisch wichtigen Verbindungsstraßen in Jettingen Scheppach, Wilnsdorf, Aichstetten und Bad Rappenau, das Laden des Elektroautos soll nicht länger dauern als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen. Tesla verfolgt mit dem Projekt nicht zuletzt das Ziel, seine Elektrolimousine Model S stärker auf dem deutschen Markt zu positionieren. Bislang läuft hier allerdings der Verkauf von Elektrofahrzeugen eher schleppend, was nicht zuletzt an dem unzureichenden Zapfsäulennetz liegt. Tesla hat zudem angekündigt, dass jeder Fahrer eines Tesla-Fahrzeugs dieses kostenlos an den Zapfsäulen mit Strom versorgen kann.

Autokäufer skeptisch

Die Elektrolimousine ist seit Mitte des Jahres auf dem deutschen Markt. Der Akku des Model S mit 85 kWh reicht für eine Reichweite von 502 Kilometern. Allerdings wird das Fahrzeug kaum von den deutschen Autokäufern angenommen. Das liegt nicht zuletzt an dem hohen Kaufpreis von 80.000 Euro. Zudem haben in den vergangenen Monaten einige Vorfälle die Autokäufer verunsichert. Drei Model S sind nach Unfällen in Flammen aufgegangen. Tesla-Chef Elon Musk bemühte sich zwar um eine sofortige Beruhigung der Lage, doch die Ereignisse haben dennoch am Image der Marke gekratzt.

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