Vernetzung: Audi will Google ins Boot holen

Die digitale Revolution schreitet weiter voran, auch das Automobil bleibt davon nicht verschont. Vom Kleinwagen bis zum Oberklassefahrzeug – die Fahrzeughersteller vernetzen zunehmend ihre Autos. Doch langsam aber sicher kommen sie an ihre Grenzen. Allein können die Autobauer die immer schneller werdende Entwicklung nicht mehr bewältigen, die effektive Vernetzung der Fahrzeuge benötigt auch eine Vernetzung der Branchen. Was sowohl die Autoindustrie als auch die IT-Branche vor neue Herausforderungen stellt und beide verändern wird.

 

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Foto: © Walter Ditgens/pixelio.de

Sicherheitsbedenken

In vielen Modellen lassen sich per Smartphone bereits Apps und Programme aus dem Netz herunterladen und abspielen. Per Sprachsteuerung ist in vielen Fällen auch eine Kommunikation über Email oder SMS möglich. Dass Fahrzeughersteller die Smartphones zunehmend in die Fahrzeuge integrieren, hat nicht nur den Grund, möglichst viele Kunden anzulocken, die nicht mehr ohne ihr Smartphone leben können. Ein Branchenkenner begründete die Entwicklung auch mit der Sicherheit im Straßenverkehr. Man wolle verhindern, dass die Autofahrer während der Fahrt auf ihre Mobiltelefone schauen und so sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr bringen.

Großflächig vernetzt

Allerdings sind die Fahrzeughersteller zunehmend mit dem Trend überfordert und versuchen, sich Profis ins Boot zu holen. Diesen Trend hat auch Audi erkannt und plant Gerüchten zufolge eine enge Zusammenarbeit mit dem Internetgiganten Google, um das Betriebssystem Android, das auf dem Markt der Smartphones einen Anteil von 80 Prozent hat, in seine Fahrzeuge zu integrieren. Damit würden sich die Audi Modelle in eine Reihe von Alltagsgeräten einfügen, die bereits über Android vernetzt sind. Diese Sparte will Google weiter ausbauen und Android zu einer Plattform für eine großflächig vernetzte Haustechnik machen. Wie das Wall Street Journal weiter berichtet, will sich auch der Chiphersteller Nvidia an dieser Zusammenarbeit beteiligen. Ob und inwieweit eine Zusammenarbeit zustande kommt, soll auf der kommenden Elektronik-Messe CES in Las Vegas bekanntgegeben werden.

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