Weitere Details zum Apple Auto werden bekannt

Es ist die gewohnte Strategie, die das IT-Unternehmen Apple fährt, wenn ein neues Produkt wie eine Apple App ansteht. Zunächst wird strengste Geheimhaltung geübt, dann werden zum Anfüttern einige Informationen von Insidern geleakt, welche Apple einige Zeit dementiert und als Gerücht bezeichnet und schlussendlich wird das neue Produkt veröffentlicht. Nach diesem Schema ist das Unternehmen bereits einige Male vorgegangen, so dass man Gerüchte um neue Apple-Produkte als so etwas wie inoffizielle Bekanntgaben werten könnte. So ist es scheinbar auch beim Apple Auto.

Apple Auto

Nach der Apple App nun das Auto

Die Gerüchte, welche vergangene Woche in einigen Blogs im Umlauf kamen, bewegten nicht wenige Menschen. Hieß es doch aus Insiderkreisen, dass es nicht mehr nur die Apple App im Fahrzeug geben soll, sondern nach dem Google Auto nun auch Apple ein Auto plane. Anders als das Google Auto soll das Apple Auto jedoch nicht autonom fahren. Das Unternehmen wehrte alle Informationen allerdings standhaft ab und bezeichnete sie als bloße Gerüchte. Doch nun erhärten sich die Informationen, weitere Details um das Vorhaben des IT-Unternehmens werden nach und nach bekannt. Vor allem Apples aggressive Strategie zur Abwerbung erfahrender Mitarbeiter aus anderen Unternehmen bewegte die Branche. Die Strategie hat bereits erste Konsequenzen für das Unternehmen. A123, ein Hersteller von Akkus für Elektroautos, hat aufgrund dieser Politik eine Klage gegen Apple eingeleitet.

Tesla-Mitarbeiter abgeworben

A123 ist aber nicht das einzige Unternehmen, das Mitarbeiter an das Apple Auto verloren hat. Auch bei Tesla, dem Hersteller von Elektroauto, hat das Unternehmen gewildert und sich den Wechsel der Angestellten einiges kosten lassen. Bereits vor wenigen Wochen hat Elon Musk, der Chef von Tesla, gegenüber der Wirtschaftszeitung Bloomberg Businessweek zugegeben, dass Apple den Tesla-Mitarbeitern eine Wechselprämie von 250.000 Dollar zugesagt hat sowie eine Steigerung des Gehalts um 60 Prozent, wie das Manager Magazin berichtet. Dem Angebot sollen mehr als 60 Mitarbeiter von Tesla gefolgt sein, vor allem aus den Bereichen Hardware und Software, aber auch aus der Zulieferung.

Design des Apple Autos von Jonathan Ive

Steve Zadesky, dem langjährigen Manager bei Apple, obliegt es nun, ein Team von 1.000 Köpfen aufzubauen und für den Bau des Apple Autos fit zu machen. Zadesky bringt Erfahrung aus der Branche mit, zuvor war er bei Ford tätig. Unterstützung erhält er von weiteren bekannten Namen aus dem Automobilbau, wie etwa von Johann Jungwirth, der zuvor im Bereich Forschung und Entwicklung bei Daimler tätig war. Beim Design des Apple Autos geht das Unternehmen auf Nummer sicher. Dieses wird von Jonathan Ive erstellt, Apples Chef der Designabteilung. Damit dürfte der charakteristische Stil des IT-Unternehmens auch im Apple Auto zu finden sein.

Kein autonomes Fahren, kein direkter Konkurrent für das Google Auto

Das Apple Auto, das nicht autonom fahren und damit kein direkter Gegner für das Google Auto werden soll, wird zwar gänzlich im Unternehmen entwickelt, doch für die Herstellung des Elektroautos benötigt der IT-Gigant Unterstützung aus dem Automobilbereich. Wer diese liefern soll, ist noch nicht bekannt. Ersten Informationen zufolge hat das Unternehmen bereits Gespräche mit dem österreichischen Zulieferer Magna Steyr geführt. Die Pläne für das Apple Auto sind wie bei den Apple Apps ehrgeizig. Das Elektroauto soll bis 2020 Marktreife erreichen. Eine klare Ansage an die anderen Hersteller von Elektroautos. Doch die Branche betrachtet den neuen Konkurrenten eher gelassen. Dieter Zetsche, der Chef von Daimler, lässt sich davon jedenfalls nicht aus der Ruhe bringen. Apple habe im Gegensatz zu den Autobauern keine Erfahrung im Automobilbereich. Daher könne man den neuen Wettbewerber begrüßen. Zudem gebe es wie beim autonomen Fahren noch Probleme beim Datenschutz. Somit auch beim Google Auto. Zu den Gesprächen Apples mit Magna Steyr, einem erfahrenen Unternehmen der Branche, äußerte er sich hingegen nicht. Und Zetsche sollte das IT-Unternehmen nicht unterschätzen. Es war immer für eine Überraschung gut.

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